„Unglaublich, was ich da in Deiner Hand sehe“, sagte meine Großmutter zu mir, wenn ich abends heimkam und sie die all abendliche „Handkontrolle“ vornahm. Und in der Tat, sie erzählte mit dann alles was ich den Tag über so gemacht hatte. Manchmal sagte sie mir die Zukunft voraus: „ Wenn Du nicht schleunigst noch einmal Deine Hände wäscht, aber richtig, dann knallt ’s“. Meine Großmutter konnte vieles, aber ich war ganz sicher, sie beherrscht nicht die Kunst des Handlesens. Sie war nie in China, Ägypten, Indien oder Persien. Dort wo sie es hätte lernen können. Aber Sie hatte so viel aus meiner Hand lesen können. Zu meinem großen Erstaunen.

Funktioniert es denn nun wirklich? Ja aus der Hand kann man so manches lesen. Hand und Kopf (Gehirn) entsprechen einander.Handlesen hat eine alte Tradition.

Häufig hat man ihm viel an Aussagekraft zugemutet. Für viele Menschen befindet es sich im Bewusstsein zwischen Kaffeesatzlesen (völliger Unsinn) und der Grafologie, dem Handschriftenlesen (ziemlicher Blödsinn). Manche glauben einfach daran – und finden darin ihr Glück. In der linken Hand können Sie Ihre Anlagen lesen und in der rechten Hand können Sie lesen, was Sie mit diesen Anlagen gemacht haben. Wenn Sie dann noch einige bedeutende, sehr allgemeine Persönlichkeitsbeschreibungen hinzufügen (verwenden Sie solche, die Sie gerne für sich in Anspruch nehmen wollen, also Sie eher schmücken), dann können Sie sehr viel darüber erfahren, was Ihnen Ihre Hände sagen – oder sagen wollen. Wenn Sie dazu Hilfe benötigen, dann das Buch von Ursula von Mangoldt „Das große Buch der Hand“ (TB goldmann).

Bedenken Sie jedoch, was immer Ihnen Ihre Hände auch sagen, ein Beweis, dass Sie daraus Hinweise für Ihre Zukunft ableiten können, ist es nicht.